Über uns

Meisterurkunde Wilhelm Schmidt

Meisterurkunde Karl Heinz Droste

Meisterurkunde Klaus Droste

Diplom Henning Droste

handwerkliche Qualifikationen

Im Jahre 1922 gründet Wilhelm Schmidt in Rehburg einen Malerbetrieb. Das Lager und ein Büro richtet er im gerade errichteten Wohnhaus in der heutigen Düssel­burger Straße ein. Zunächst sind 3 Gesellen bei ihm beschäftigt, die per Fahrrad zu den Kunden gelangen.
Tapetenrollen können teilweise im Rucksack verstaut werden, eine Leiter wird geschultert. Sonstiges Material findet in der geräumigen Malerkarre Platz. Mangels Fahrzeugen beschränkt sich der Kundenkreis auf die Orte Rehburg, Winzlar, Mardorf, Husum und Brokeloh. Lehrlinge kann der Maler Schmidt erst nach Ablegen der Meisterprüfung am 9. August 1928 in Hannover ausbilden.

Das Verteilen der Briefe und das Abholen des Geldes übernehmen Magdalene und Sophie, Töchter von Wilhelm, mit dem Fahrrad. Neben dem Malergeschäft betrieb man bis 1950 auch Landwirtschaft. Zeitweise helfen Gesellen und Lehrlinge auf dem Feld. Sie wohnen im Hause Schmidt und werden dort auch beköstigt.

1949 heiratet Karl - Heinz Droste, ein Malermeister aus Hildesheim Magdalene Schmidt in Rehburg. Am 31. März 1948 hatte er im Betrieb seine Arbeit begonnen, nachdem er bereits 1947 die Meisterprüfung in seiner Heimatstadt abgelegt hatte. 1952 übernimmt er das Geschäft und führt es unter dem Namen Schmidt weiter.

Historische Betriebsbücher sind auch heute noch im Familienarchiv eingelagert.

Historische Betriebsbücher sind auch heute noch im Familienarchiv eingelagert.

In der Nachkriegszeit ändert sich die Betriebsstruktur. Das erste Auto wird 1953 angeschafft. Die aufstrebende Industrie in Rehburg wird zu den wichtigsten Kunden, der Malerbetrieb vergrößert sich auf 8 Mitarbeiter. Kontakte, die in dieser Zeit geknüpft werden, sind teilweise bis heute erhalten geblieben. Obwohl Karl-Heinz das Haus ständig ausgebaut hat, herrschte Platzmangel. 1974 baut er ein Büro mit Werkstatt.
Zugleich wird erstmals eine Sekretärin halbtags beschäftigt. Klaus Droste besteht in diesem Jahr seine Meisterprüfung und übernimmt 1976 den Betrieb von seinem Vater.
     
Die Beschichtungsstoffesind nicht, wie heute üblich, in Metall- und  Kunststoffeimern angeliefert worden. Faßweise bezieht man Trockenpulver und Öl, das in der Werkstatt angerührt wird . Arbeits­geräte wie Rollen oder Kleisterma­schinen sind noch eben so unbekannt wie Rechengerät und Schreibmaschine. Lohnbuch, Wa­renbestand und Rechnungen werden mit der Hand geschrieben.

Nicht nur die weiten Anfahrtswege zu den Baustellen, auch die Vielfalt moderne Anstrichstoffe stellen neue Anforderungen an den Malertrieb. Für rationelles Arbeiten stehen heute Maschinen und Hilfsmittel zur Verfügung, die man früher nicht kannte.
Leider werden hierdurch alte Arbeitsweisen und Aristrichtechniken verdrängt.
Gerüstbau, Putzarbeiten und die Anbringung von Wärmedämmsystemen gehören heute zum Alltag.

Die im Januar 1997 gegründete Droste Maler GmbH beschäftigt zu dieser Zeit 7 Gesellen 4 Auszubildene. Eine Fachkraft erledigt alle im Büro anfallende arbeiten.
Hennig Droste hat im Betreib das Malerhandwerk gelernt.
Er studierte in der Fachrichtung Farben-Lacke-Umwelt und arbeitet seit Abschluss dieses Studium wieder im Betrieb mit.


Mittlerweile, im Jahre 2010, beschäftigt die Droste Maler GmbH 12 Gesellen und 3 Auszubildene.
Dabei sind einige Mitarbeiter schon Jahrzehnte zuverlässige Handwerker des Betriebes in Rehburg, die in handwerklicher Tradition sowie in der Verarbeitung neuer und innovativer Techniken erfahren und geübt sind.

Aktuelle Angebote Ihrer Droste Maler GmbH